Geschichte

Vor über 130 Jahre begründete der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828 – 1917) die Osteopathie. Der zusammengesetzte Begriff leitet sich aus den altgriechischen Wörtern Osteo für Knochen und Pathie für Leiden her. Mit den Knochen hatte Still seine Studien begonnen, um die Leiden seiner Patienten lindern zu können.

Da Still hat bald mehr Patienten hatte, als er behandeln konnte  beschloss er, Osteopathie zu unterrichten und gründet 1892 in Bundesstaat Missouri die American School of Osteopathy (heute das Kirksville College of Osteopathic Medicine). 

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird seine Osteopathie in immer mehr Bundesstaaten rechtlich anerkannt. Neue Colleges entstehen. Trotz massiver Bestrebungen der Ärzteverbände die Osteopathie einzuschränken gilt die Osteopathie in den USA seit den 1960ern als allgemein anerkannt. 
Heute praktizieren etwa 54.000 Osteopathen in den USA ihren eigenständigen Beruf. Sie führen den Titel D.O., Doctor of Osteopathy, und sind Ärzten gleichgestellt. Meist teht die manuelle Diagnose und Behandlung des Patienten bei ihnen nicht mehr im Vordergrund.

In Europa nimmt die Osteopathie eine andere Entwicklung. Hier sind es vor allem die Therapeuten, die in der Osteopathie einen neue wirksame Form der manuellen Therapie sehen. So entwickelt sich hier die Osteopathie als rein manuelle Form der Medizin weiter - ganz so, wie sie von A. T. Still, einmal begründet worden war.

Hatte sich Still vor allem mit dem Bewegungsapparat, also mit Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen beschäftigt (parietaler Bereich), entwickeln andere Osteopathen das Konzept der Osteopathie fort. 

Ein Schüler von Still, William Garner Sutherland, entdeckt 1939 das Phänomen der primären Respirationsbewegung. Dabei handelt es sich um eine sehr feine, eigenständig pulsierende Bewegung, die am Schädel, am Steißbein aber auch anderen Strukturen des Körpers erspürt werden kann und nicht im Zusammenhang mit Herzschlag oder Atmung steht. Diese Bewegung stellt fortan für Osteopathen ein wichtiges Hilfsmittel zur Diagnose und Therapie dar. Sutherland erweitert damit die Osteopathie um den so genannten kraniosakralen Bereich. 

In den 1980er Jahren beschäftigen sich die französischen Osteopathen Jean-Pierre Barral und Jacques Weischenck mit den inneren Organen und wie diese osteopathisch untersucht und behandelt werden können und erweitern die Osteopathie um den so genannten viszeralen Bereich.

Quelle: VOD e.V. Verband der Osteopathen

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